Das Parteiprogramm der Ethikpartei
Und eine Analyse zur Lage der Nation ... (speziell für das Modell Schweiz)

©: www.ethikpartei.ch

34 Schritte / Forderungen für den Gesellschaftswandel ...
Das Parteiprogramm der Ethikpartei ... Auch als Pdf mit 8 A4 oder 4 Seiten doppelseitig bei den Downloads

Als Illustration das doppelseitiges Centerfold als Beilage für das Manifest-als-Heft der Ethikpartei:
Ein neues Bildungswesen für Freiheit und Föderalismus
Anhand des föderalistischen, gandhischen Demokratiegedankens (2 A4 Pdf)





34 Schritte / Forderungen für den Gesellschaftswandel
Das Parteiprogramm der Ethikpartei

Weltweiter Aufruf zur Bildung einer umfassenden Strukturveränderung und eines demokratischen und föderalistischen Weltstaatenbundes!



Ethische Evolution oder Devolution? Wir haben die Wahl ...




Es gibt zwei Wege der Globalisierung:

Die erste Variante der Globalisierung
ist die heutige, uns allzu bekannte fusionierte, zentralistische Globalisierung der Wirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion, die in einen weltweiten digitalisierten feudalistisch-faschistischen, anarcho-kapitalistischen Überwachungsstaat und im Verlust der Freiheit mündet: Fusionierte Globalisierung = wirtschaftliche Abhängigkeit ... Abhängigkeit = digitalisierte, zentralistisch gesteuerte, faschistische Totalitarität ...

Und die zweite, bessere Variante der Globalisierung ist ein neues internationales Bildungswesen für die weltweite Verbreitung einer neuen Weltbürgerethik und des direkt-demokratischen Föderalismus mit einer grösstmöglichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit, Selbstversorgung und Selbstverwaltung der Länder, der Regionen, der Gemeinden und Dörfer, wie es uns Mahatma Gandhi gelehrt hat und auch der Schweizer Nationalheilige Bruder Niklaus von der Flüe mit den Worten: "Machet den Zaun nicht zu weit" und "Mischt Euch nicht in fremde Händel". (Um keine Begriffsverwirrung zu stiften, wollen wir bei der zweiten Variante den negativ behafteten Namen "Globalisierung" nicht mehr verwenden.)



Einleitung


Wir sind einfache, jedoch wache Weltenbürger, die sich seit längerer Zeit mit der Entwicklung der Menschen auseinandersetzen. Wir sehen viele gute Ansätze, die zu einer menschenfreundlichen Entwicklung führen könnten, jedoch vom bestehenden System abgeblockt und verwässert werden!

Leider stellen wir fest, dass unser jetziges, alles verschlingende Geld- und Wirtschaftssystem 90% der weltweiten Leistungen und Ressourcen zu Gunsten der Reichen 10% dieser Erde umverteilt! Geldsystem, Gesetze und Politik werden entgegen ihrer eigentlichen Aufgabe vermehrt eingesetzt, um einen kleinen Teil der oberen Liga zu bereichern und zu Alleinherrschern über den Rest der Menschheit und natürlicher Ressourcen zu machen. Regierungen wie auch Völker werden unter einer Schein-Demokratie eingebunden, versklavt und ihrer gesetzlichen Aufgabe entledigt. Schein-Demokratie deshalb, weil das Banken- und Geldsystem, das überall exponentiell vergrössernde Schuldenberge verursacht, nicht eingebunden ist.

Politiker werden gezielt gegeneinander ausgespielt und eine Rechts-Links-Polarisierung wird künstlich aufgebaut, was den Bürger verblenden soll, die wahren Verursacher zu erkennen. Kriege und Terror werden bewusst gefördert und geschürt, um die Menschen ihrer Würde zu berauben und sie mit finanziellen wie auch gesetzlichen Mitteln in die Regungslosigkeit und Armut zu pressen.

Anstatt den aktiven gewaltlosen Widerstand und den zivilen Ungehorsam zu üben und die Auslöser zu stoppen und zu entmachten, ziehen wir es lieber vor, "Wohlstands-Mauern" um unsere reichen Länder zu legen. Medienimperien und Mediensöldner sind gekauft und verpflichtet, die Menschen im Sinne des Systems zu beeinflussen und kontinuierlich auf niedrigem Niveau zu halten. Sie sollen den Menschen die Zeit entziehen, die sie benötigen um nachzudenken, erkennen und reagieren zu können. Tatsächlich wird ihnen eine Lebensweise suggeriert, die in erster Linie einem ungesunden Wirtschaftswahn dienen soll. Konsum und Wachstum um jeden Preis!

Selbst die Kirchen spielen leider in grossem Stil mit. Sie unterlassen es, die Menschen über ihre Pflichten und wahren Aufgaben aufzuklären und tolerieren stillschweigend die schleichenden Ungerechtigkeiten und Verführungen, die dieses menschenverachtende System den Weltenbürgern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufzupressen versucht. Anstatt klare Positionen einzunehmen und die Verantwortlichen in die Schranken zu weisen, spielen sie mit, um nicht noch mehr Menschenseelen zu verlieren.

Somit muss sich das Christentum nicht wundern, wenn der radikale Muslim von "Teufeln im Westen" spricht, was wir in keiner Weise gut stellen möchten, jedoch von der anderen Seite betrachtet, durchaus eine gewisse Berechtigung erhält. Wir gehen davon aus, dass eine solche Einstellung weder mit Wirtschaftssanktionen noch mit Kriegen gegen den "Terror" zu ändern ist. Terror, der nur allzu oft von den Geheimdiensten verübt wird, um die Bevölkerung einzuschüchtern und für den Krieg mobilisieren.

Wir behaupten nun nicht, es wäre alles schlecht was getan wird ... Nein! Es gibt so viele bewundernswerte Menschen, die mit ihrem Grosseinsatz beinahe unmögliches vollbringen. Viele menschenwürdige Geleise sind gelegt und Vertrauen darauf, dass sie ausgebaut und eingesetzt werden. Leider wird gerade dies nur allzu oft durch unser jetziges System mit bürokratischen Überregulierungen, hohen Kosten, Vettern-Wirtschaft und Korruption, behindert.

So verklingen viele der guten Ratschläge, Ideen und Vorsätze. Echte, gut gemeinte Hilfe und Unterstützung der Ärmsten dieses Globus werden kurzerhand über die nächsten Schuldzinszahlungen wieder eingenommen. Entgegen des guten Willens und der geleisteten Hilfen wächst die Armut weiter rapide an.

Es kann nicht sein, dass wir weiter zusehen wie vierstellige Milliardensummen, die den bedürftigen Menschen entzogen werden, in ein egoistisches System eingeflossen und somit entwertet werden. Dies, um den sich bereits abzuzeichnenden Untergang des Geldimperiums nochmals herauszuzögern. Die wachsende Armut, Verelendung, Verschuldung und Enteignung auf allen Stufen sollte uns wachrütteln. Aus diversen Quellen erfahren wir zunehmend, dass bereits krampfhafte Versuche unternommen werden, die Welt in Kriege und Terror, oder eben in einen dritten Weltkrieg zu verwickeln, um die durch das Zinsgeldsystem und Schuldenspirale entstandenen gewaltigen Schuldensummen umzulagern oder abzubauen ... Müssen wir dieses Übel tatsächlich nochmals erleben?

Es eröffnet sich dem Interessierten, dass dies schon beim ersten wie auch zweiten Weltkrieg die zentralste Rolle gespielt hatte. Falsche Schuldzuweisungen und der künstliche Zusammenbruch des Wirtschaftssystems gaukelten den Menschen vor, dass der Krieg als alleiniger Weg aus der Sackgasse sei und das ermöglichte den Kreditgebern Millionen von Menschen zu verfeinden und gegeneinander auszuspielen.

Charaktere wie Hitler und Konsorten wurden als Galionsfiguren an die Macht gehievt, um die Massen zu mobilisieren. In der Vergangenheits-Bewältigung werden diese dann als Ursache für das Leid der Kriege verantwortlich gemacht. Die eigentlichen Drahtzieher, die Kapital-Logen, die auch zur Verantwortung hingezogen werden müssten, verstecken sich hinter ihrer Anonymität. Diesen Vorhang zu lüften und die alten Verursacherprinzipien ändern zu wollen, musste vermutlich auch John F. Kennedy mit dem Leben bezahlen.

Das sind Zustände, die wir nicht mehr länger dulden wollen! Deshalb und aus vielen anderen, hier nicht aufgeführten Gründen, fordern wir Staatengemeinschaften, Regierungen, Politiker und alle Erdenbürger auf, Verantwortung gegenüber der Schöpfung zu übernehmen und sich so schnell wie möglich mit der Bildung und Realisierung einer (wie unten definierten) Weltgemeinschaft und eines demokratischen und föderalistischen Weltstaatenbundes zu befassen!

Diese Vorgaben dienen in erster Linie als Grundlage, an denen sich das neue System orientieren soll. Sie zeigen uns einen Weg, das angebrochene Jahrtausend in ein vernünftiges, menschen- und naturgerechtes Miteinander zu führen! Das sind wir unseren Kindern wie auch den nachfolgenden Generationen schuldig: Eine echte Demokratie und eine echte Weltgemeinschaft für Alle!


34 Schritte / Forderungen für den Gesellschaftswandel
Weitergehende Erläuterungen befinden auf der Webseite: www.ethikparetei.ch / .de z.B. im politischen oder im spirituellem Manifest der Ethikpartei

Diese Leitsätze sollen allen Regierungen und Menschen der Erde zugestellt werden, um in demokratischer Weise und unter Aufsicht zur Abstimmung zu gelangen! Aufgabe der Regierungen und Medien ist es, eine neutrale Botschaft über dieses Vorhaben zu verbreiten:


Menschenrechte, Werte-Erhaltung, Sicherheit:


1. Ergänzung der bestehenden Menschenrechte, sowie Förderung der Werte-Erhaltung, der sozialen Errungenschaften und der Friedensprozesse. Abschaffung der Todesstrafe. Ein Verbot von Abtreibung und aktiver Sterbehilfe (Euthanasie). Keine Menschenversuche in Gentechlabors. Embrionenforschung und das Klonen von Menschen wird verboten. Diese zusätzlichen Menschenrechte werden in der UNO- Menschenrechtskonvention verankert. Die Menschenrechte gelten von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod:

1.1. Jeder Mensch - ohne Unterschied von Alter, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, körperlicher und geistiger Fähigkeit, Sprache, Religion, politischer Anschauung, nationaler und sozialer Herkunft - besitzt eine unveräusserliche und unantastbare Würde.

1.2. Alle, der Einzelne wie der Staat, sind deshalb verpflichtet, diese Würde zu achten und ihren wirksamen Schutz zu garantieren. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, körperliche Unversehrtheit und freie Entfaltung der Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt.

1.3. Kein Mensch hat das Recht, einen anderen Menschen – in welcher Form auch immer – zu bestehlen oder sich an dessen Eigentum oder am Gemeinschaftseigentum zu vergreifen. Umgekehrt hat aber auch kein Mensch das Recht, sein Eigentum ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gesellschaft und der Erde zu gebrauchen.

2. Schaffung einer ständigen Ethik-, Zukunft- und Kulturkommission auf UNO- Ebene (siehe Punkt 25); befasst sich mit den Menschenrechts-, Weltfriedens-, Gesellschafts-, Wissenschaft-, Bildungs- und Umweltfragen. Das Problem der Übervölkerung soll hier auf einer humanen Weise angegangen werden; eine der wirksamsten Methoden langfristig ist, dass alle Länder sich verpflichten, für ihre Einwohner eine sichere, kinderunabhängige Altersversorgung zu garantieren. Auch eine dezentrale Kranken- und Erwerbslosenversicherung soll in allen Staaten obligatorisch werden.

3. Verbot sämtlicher Militärbündnisse mit Angriffscharakter (z.B. NATO) und der privaten Söldnerheere. Abbau und saubere Entsorgung jeglicher Massenvernichtungswaffen, insbesondere ABC- Waffen (Atomar, Chemisch, Biologisch), Frequenzwaffen und bewusstseinsschädigende bzw. bewusstseins-manipulierende Waffen (HAARP-Projekt usw.). Ebenso muss das atmosphärische Besprühen mit Chemtrails und das Anwenden von Klima- und Nanotechnologiewaffen unterbunden werden. Jede Nation hat nur eine Verteidigungsarmee auf Milizbasis.


Lebensgrundlagen, Landwirtschaft, Bodenrecht:


4. Sofort in Kraft tretende Auflagen um Hunger und Unterernährung auf dem ganzen Globus zu beseitigen bis die Ernährungssouveränität der meisten Länder wieder hergestellt ist. Schutz der Lebensgrundnahrungsmittel und Wasser von den gewinnmaximierten Wirtschafts-Prozessen. Diese Auflagen werden als ein Grundrecht der Menschenrechte eingestuft. Verboten wird der Missbrauch von Grundnahrungsmitteln zur Herstellung von Treibstoffen und Bioenergie.

5. Förderung einer lokalen, transportunabhängigen und umweltschonenden Landwirtschaft, die vorwiegend auf Ackerbau, Obst- und Gartenwirtschaft basiert; auf fruchtbaren Böden soll keine Viehzucht (Fleischproduktion) mehr produziert werden, weil die pflanzliche Kost über 10x mehr Menschen ernährt. Fleisch- Fisch- Eier- und Milchproduktion wird nicht mehr mit Steuergeldern subventioniert. Ausstieg aus der Gentechnologie zur Nahrungsmittelerzeugung, sowie ein sofortiger Stopp der Ausbreitung von gentechnisch verändertem Saatgut und Tiere. Pflanzen und Tiere dürfen nicht patentiert werden (Bio-Piraterie). Für die bereits entstandenen Schäden bei Bauern und Umwelt müssen die entsprechenden Konzerne Wiedergutmachungs- und Entschädigungsleistungen entrichten. Einführung von Lenkungsabgaben auf Pestizide, Herbizide, Fungizide und Kunstdünger.

6. Aufhebung der Privatisierung von Grund und Boden und der Bodenspekulation. Der Boden bleibt ein demokratisches Staatseigentum und ist nur im Pachtrecht zu nutzen. Das Geld fliesst anstatt über Hypothekarzinsen in die Banken, über eine Pacht in das Sozialsystem der Gemeinden. Grund und Boden sind Allgemeingut (Allmend) und werden fortan von den Gemeinden verwaltet. Von Privaten können an Grund und Boden nur zeitlich befristete (max.99J.) Nutz- und Baurechte erworben werden. Diese, an Nachkommen vererbbaren Rechte können, wenn die Auflagen des Staates oder Gemeinde erfüllt wurden, jeweils um eine weitere Periode verlängert werden. Als Entgegenkommen gegenüber den ehemaligen Eigentümern sollen diese ein unbefristetes Nutzrecht bekommen, jedoch nur für Land, das sie selber nutzen. Erst wenn ein ehemaliger Eigentümer auf sein Nutzrecht verzichtet, wird er für Boden und Gebäude entschädigt. Somit entfallen für die Gemeinden untragbare Entschädigungs-forderungen. Bau- und Nutzrechtsgebühren werden an die Gemeinden entrichtet, welche diese nach folgenden Prioritäten einsetzen: A: Für Entschädigung von ehemaligen Grundeigentümern. B: Für ein dezentrales Sozialsystem unter Aufsicht der Gemeinden. C: Für ein an die Mütter gerichtetes Kindergeld. D: Für Infrastrukturaufgaben der Gemeinde. E: Für allfällige Steuersenkungen, etc.


Geld- und Finanzwesen, Wirtschaftspolitik, Handel:


7. Schuldenerlass für alle Entwicklungsländer. Zinsforderungen dürfen nur noch an reiche Länder gestellt werden; Der Zinseszins ist ganz abzuschaffen. Dadurch kann kein Land mehr in eine endlos- Schuldenfalle geraten!

8. Abschaffung des Casino-Kapitalismus: Credit-Default-Swaps, Hedge- und Heuschrecken-Fonds und die Währungsspekulation usw. werden international unterbunden. Investitionen arbeiten nach Grundsatz: Arbeitendes Geld = Karma im Geld d.h. der Investor übernimmt die Verantwortung über sein Investment.

9. Sofortige Aufhebung des exponentiellen Zinseszins-Geldsystems und des daraus resultierenden Wachstumszwang. Der Urzins ist abzuschaffen und stattdessen wird eine jährliche Umlaufgebühr von ca.5% auf im Umlauf befindliches Geld und Kontokorrent erhoben. Somit wird der Währungsspekulation und der Geldhortung der Anreiz entzogen. Sparbücher sind von dieser Umlaufgebühr ausgeschlossen, da diese Beträge re-investiert und dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt werden. Somit das Geld wieder dienen statt herrschen.

10. Die Notenbank ist immer in staatlichem Eigentum (nicht in Privatbesitz wie z. B. in den USA oder teilweise in Privatbesitz wie z.B. in der Schweiz). Das Geldwesen (Geldmenge, Kreditwesen usw.) befindet sich unter der Aufsicht einer Human-Wirtschaft-Akademie (siehe dazu Punkt 27). Um die Macht der Geschäftsbanken über dem Gemeinwesen zu brechen, muss der Kreditbedarf des Staates (National-, Provinz- und Gemeindeebene) direkt durch die Notenbank gedeckt und die Privatkredite und über die im staatlichen Besitz befindlichen Geschäftsbanken abgewickelt werden.

11. Schrittweise Harmonisierung der Einkommen und Währungen weltweit, damit das Verlagern der Produktionen aus den lokalen Wirtschaftbereichen uninteressant wird. Deshalb werden die Bretton- Woods Institute IWF und Weltbank der UNO- Gesetzgebung und Kontrolle unterstellt, um so der Weltmacht USA die Vorherrschaft im Finanzwesen zu entziehen. Ebenso ist eine, vom IWF geführte, neutrale Welthandelswährung einzuführen, um auch beim internationalen Handel die Vorherrschaft einer Landeswährung ($) als Leitwährung zu brechen. In den übrigen Bereichen sind die National- und Lokalwährungen beizubehalten.

12. Gemeinschaftliches Erstellen von verbindlichen Richtlinien für fairen Handel. Handelsregeln, werden nicht mehr auf Basis eines erzwungenen sogenannten „Freihandels“ fussen (Auflösung der WTO, GATS und Trips- Abkommen), sondern weltweit über die UNO- Unterorganisation UNCTAD erarbeitet und vom Weltparlament beschlossen, welche kleinräumige, autonome und autarke Einheiten bevorzugen.

13. Anhand des von der Human-Wirtschafts-Akdamie (siehe Punkt 27) verbreiteten gandhischen Demokratiegedankens wird weltweit eine kleinräumige und regional ausgerichtete Wirtschaft gegen Machtballung und Störanfälligkeit zentralistischer Systeme gefördert. Da die Arbeitsplätze, Produktion und Konsumenten in der Dezentrale näher beieinander sind, braucht es weniger Transportaufwand; dadurch ist das Ganze übersichtlicher, korruptionsfreier, nachhaltiger, ökologisch vertretbarer und krisensicherer. Selbstbestimmungsrecht und Ernährungssouveränität der Völker und Nationen dürfen nicht durch Zollabbau oder Beseitigung von Importschränkungen beseitigt werden. Es braucht eigenständige Wirtschaftsbereiche, die miteinander handeln und kommunizieren können. Beim Verstoss gegen gemeinsam definierte Abmachungen gilt das Sanktionsrecht der Weltgemeinschaft, das vom Verweis über Busse (Konventionalstrafe) bis zum Boykott eines Produkts, des fehlbaren Betriebes / Kartells oder gar einer Nation gehen kann.

14. Branchenmonopole und multinationale Grosskonzerne werden abgeschafft. Griffige Grosskonzern und Antikartellgesetze (von UNCTAD und Weltparlament beschlossen) sorgen für eine Aufsplitterung und Dezentralisierung der bestehenden Machtmonopole.


Service Public, Einkommen, Arbeitnehmer:


15. Keine Privatisierung von Service-Publik und Grundversorgungsleistungen: Insbesondere die Bereiche; Bildung, öffentlicher Verkehr, Post, Wasser, Strom, Gas, sowie die Abwasser- und Abfallentsorgung, Datenübermittlungsnetze, Forschung, Grundmedizin, Geldwesen, Bergbau und Rohstoffschürfrechte. Diese Service-Publik-Leistungen werden als nationale Grundbedingungen eingestuft. Was sich im Interesse der Allgemeinheit besser jenseits von Gewinnorientierung leisten lässt, soll öffentlich kontrolliert, organisiert und betrieben oder eventuell unterstützt werden.

16. Nach oben national begrenzte Gewinnmaxime. Grösste Bandbreite ist das 10-Fache zwischen dem Minimallohn und dem Maximallohn. Jeder hat das Recht, eine überdurchschnittliche Entlöhnung für gute Leistungen zu erhalten; was bei den Zuvielverdienenden darüber hinaus erwirtschaftet wird fliesst in den Umweltschutz (Altlastsarnierungen), in den Sozialstaat, in die Förderung des Allgemeinwohls oder es senkt die Steuern bei den am wenigsten Verdienenden.

17. Ein Recht auf ein garantiertes, wenn auch spartanisches Grundeinkommen, das die minimalen Lebenskosten deckt (Nahrung, Obdach, Kleidung, Bildung und Zugang zum Gesundheitswesen, Krankenversicherung. Dies sind Grundrechte für jeden Erdenbürger in seinem Herkunftsland.

18. Die Nationen sind angehalten, in ihrer Rechtsordnung eine 50 prozentige Mitbestimmung für Arbeitnehmer in allen Mittel- und Grossbetrieben einzuführen. Auch sollen über die nationalen Gesetze den gemeinnützigen Rechts- und Organisationsformen von Betrieben (Genossenschaften, Stiftungen) wo Selbstverwaltung und Partizipation der Arbeitnehmer praktiziert wird, Steuervorzüge gewährt werden (im Gegensatz zu den autoritär geführten AG`s, Gmbh`s, etc.).


Umweltschutz, Ökologiescher Fussabdruck, Forstwirtschaft:


19. Förderprogramme für regenerierbare Energieträger und naturgerechte Energiegewinnung. Fördern des Reziklierens von Rohstoffen. Erzeugung von Biodiesel durch Abfälle, Altöl und Grüngutabfuhr. Schrittweiser Ausstieg aus der Atomspaltungsenergie. Schrittweiser Ausstieg aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern durch konsequentes Sparen, Substituieren und Fördern von neuen, energiearmen Technologien. Keinen Neokolonialismus durch das Verkaufen von Emissionszertifikaten. Gerechtes Bonus-Malus-System für alle Nationen und Städte im Bereich Recycling und sparsamen Verbrauch von Energie Rohstoffen und Ökologiescher Fussabdruck. Einführung einer ökologischen Steuerreform (Produkte / Energie- statt Arbeit besteuern).

20. Verlagerung des Privatverkehrs auf den öffentlichen Verkehr ist ein Bonus für eine Nation. Motorfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, die mit nicht-regenerierbaren Energieträgern betrieben sind, werden durch elektrische ersetzt, welche durch dezentrale Solarstationen u.a. bedient werden.

21. Verbot der Raubrodung und der Verminderung der (Regen-) Waldbestände. Bildung eines internationalen Wiederaufforstungsprogrammes (Mischwaldes) in grossflächig geschädigten Kahlschlag- und Trockengebieten: z.B. Amazonas, Sahara, Mittelmeerregion, naher Osten Zentralasien, Himalaya, Australien, etc.


Konsumenten-, Gesundheits- und Patientenschutz:

22. Deklarationspflicht von Produkten und Dienstleistungen nach Herkunft, sozialen und ökologischen Kriterien. Schaffung von Labels für biologische, vegetarische und vegane und für nichtvegetarische Lebensmittel. Weltweit geführtes Label für Holz aus nachhaltiger, ökologischer Bewirtschaftung. Förderung von Faire-Handel-Produkten. Produkte-Label mit Angaben für die Auswirkung für den individuellen ökologischen Fussabdruck (mit Einberechnung der Quadratmeter-, Betriebs- und Graue- Energie-Herstellungskosten).

23. Für den Gesundheitsschutz sollen Warnungen/Messwerte bei gefährlichen Produkten z. B. bei gepulsten digitalen Strahlungen wie Handys etc. auf den Geräten angebracht werden. Der Mobilfunk muss umgerüstet werden auf natürliche Synuswellen, welche das Zellsystem nicht zerstören. Produkte mit Nanopartikel in Waschmittel und Sonnecremen usw. sind zu verbieten.

24. Im Sinne des Patientenschutzes soll die Wahlfreiheit zwischen Schulmedizin und (traditioneller z.B. asiatischer) Naturmedizin gewährleistet sein, indem auch die Zweitgenannte gleichwertig von Staat und Krankenversicherungen anerkannt wird, sodass auch Naturheilpraktiker eine qualitativ gleichwertige Ausbildung an den entsprechenden Universitäten oder den privaten Trägerschaften geniessen können und ihren Beruf anerkannt ausüben dürfen.


Medien, Bildung, Wissenschaft:


25. Ächtung jeglicher Gewaltverherrlichung und sexuellen Pervertierung der Jugend durch die Medien, Werbung, Computerspiele etc. In den Medien soll ethisch vorbildliches Verhalten (das vermeiden von unnötiger Gewalt) als Vorbild dargestellt werden. Dies soll Kinder vor der seelischen Abhärtung, Gewaltbereitschaft und Leben nach reinem Lustprinzip schützen. Ethisch verwerfliches Verhalten und Volksverdummung der Medien und im Journalismus soll verboten werden. Es sollen wieder höhere und klar geistige Wertvorstellungen vermittelt werden, statt Materialismus und Egoismus.

26. Ein nach ethischen, spirituellen und nachhaltigen Werten prozessorientiertes Schulsystem welches die ethische Evolution des Individuums in den Mittelpunkt stellt. Der Mensch ist ein seelisch- geistiges und göttliches Wesen mit einer höheren Bestimmung und keine beliebig manipulierbare, biochemische Maschine; Selbstverwirklichung ist wichtiger als die Leistungswertigkeit. Anpassen der PISA Richtlinien durch ändern der Kriterien. Erziehung zu einem mündig-demokratischen, unabhängig denkenden, jedoch am sozialen Gemeinsinn orientierten Staatsbürger. Einer der wichtigsten Aspekte des Bildungssystems ist die Charakterbildung, die schon in den frühesten Schuljahren beginnen muss.

27. Die Erschaffung von einer Ethikpartei-Human-Wirtschafts-Akademie mit nationalen Vertretungen als eine weltweite Institution für die Ausbildung von korruptionsfreien, ethischen Gebildeten welche sich durch ihren Lebensstil auszeichnen. Die Erschaffung eines solchen Bildungswesens mit dieser neuen Art von Hochschule für die beratende Funktion von korruptionsfreien, ethisch Gebildeten ist langfristig der einzige Weg, wie das Problem der finanziellen UND intellektuellen Korruption im Journalismus, in der Wissenschaft, in der Politik, in der Wirtschaft und im Welt-Währungssystem angegangen und gelöst werden kann ...

27.1. Ethische Wissenschaftler, ethische Journalisten und ethische Schriftsteller usw. werden innerhalb dieser unabhängigen Organisation vor den kapitalistischen und rüstungstechnischen Einflüssen und Sachzwängen beschützt. Mit staatlichen Geldern wird ihr ein natürlicher, bescheidener Lebensunterhalt und ihre Unterkunft zu finanziert werden. Eigene Hörsäle, Kommunikationsmittel, Bibliotheken, Laboratorien und Pressehäusern werden ihnen zur Verfügung gestellt um ihre freie Forschung, ihre unabhängige Meinungsäusserung und ihre Lehrtätigkeit zu fördern.

27.2. Dieses Bildungswesen soll international alle Bildungssysteme in den Staaten beaufsichtigen und alle Lehrer in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zur Verfügung stellen, einen obersten Erziehungsrat bilden und auch die Notenbanken und das Kreditwesen beaufsichtigen. Dieses Bildungswesen sucht in den allgemeinen Volksschulen nach den geeigneten Kandidaten für die speziellen ethischen Hochschulen, welche die entsprechenden charakterlichen und auch intellektuellen Voraussetzungen haben müssen.

(Siehe dazu den Modellcharakter der Kastalische Provinzen – näher beschrieben in Hermann Hesses Buch: Das Glasperlenspiel).

Das Bildungswesen ist der Schlüssel zu einer gerechten Welt: Wissen ist Macht - Eine gefährliche Person ist eine, die zwar Wissen hat, aber einen schlechten Charakter.


UNO, Weltparlament, Völkerrat:


28. Bildung einer demokratischen Weltgemeinschaft mit einem Zweikammersystem: Völkerrat und Nationenrat (Weltparlament; innerhalb der UNO , welches die alte UNO-Vollversammlung ablöst). In den Völkerrat sendet jeweils jede Nation, je nach Bevölkerungsstärke zwischen einem und zwanzig Abgeordneten. In den Nationenrat sendet jede Nation je zwei Vertreter. Sowohl die Mitglieder des Völkerrates, als auch diejenigen vom Nationenrat werden vom Volk des Mitgliedlandes in demokratischer Weise gewählt (Proporzwahl beim Völkerrat; Majorzwahl beim Nationenrat). Weitere Reformen, unter anderem die Abschaffung des Vetorechtes der Grossmächte und die Verlagerung von Kompetenzen vom Sicherheitsrat weg zum UNO- Weltparlament!).

29. Die Amtsdauer der vom Volk des Mitgliedlandes in demokratischer Weise gewählten Vertretern aus den Landesregierungen beträgt grundsätzlich maximal fünf Jahre, jedoch besteht die Möglichkeit, sich über ein Bonussystem "der guten Taten", zu profilieren, um vom Volk für eine weitere Periode gewählt werden zu können. Die Mehrfachbesetzung von Ämtern von denselben Personen und Familienclans (Ämterkummulation) auf Weltbehördenebene muss gesetzlich unterbunden werden.

30. Abschaffen von mit Millionen an Geldern geförderte Wahlkampagnen. Es stehen jedem Kandidaten oder Partei dieselben Mittel zur Verfügung, um klare, sachbezogene Informationen zu seiner Person und seinem politischen Programm geben zu können.


Kultur, Religion, Ethik:


31. Die im Punkt 2 erwähnte Zukunft-, Ethik- und Kulturkommission auf UNO-Ebene sorgt für ein friedliches Nebeneinander, Koexistenz und die Erhaltung des Selbstbestimmungsrechtes und der Besonderheiten der Völker und Kulturen. Diese Kulturen haben alle ein Existenzrecht, sollen respektiert werden und vor neoliberalem und globalistischem Vereinheitlichungsbestreben beschützt werden.

32. Diese Kommission unterstützt ein Weltethos der Gewaltlosigkeit für alle Weltkulturen und -religionen, welche in den Schulen weltweit gelehrt wird. Dieser Weltethos (der in unserem Manifest und auf der Webseite der Dharma - Ethikpartei noch näher beschrieben ist) soll in der Verfassung der Weltgemeinschaft die ethischen Grundsätze bilden, auf denen die Menschenrechte, der Umgang mit Natur, Ressourcen, Tier- und Umwelt aufgebaut werden. Es soll keine Religionskriege mehr geben. Es ist Sache unter den Religionsvertretern, einen gemeinsamen Konsens zu finden.

33. Dieser Weltethos soll die bestehenden Völker und Religionen dieser Welt im Sinne der Liebe in ein gemeinsames Miteinander und eine gegenseitige Akzeptanz führen und abstruse menschen- völker- und schöpfungsverachtende Glaubensvorstellungen und Gebräuche ächten und den finsteren Ideen wie Geburtsrecht, Blutlinien und “Wir sind eine göttlich auserwählte Rasse / Volk“ unterbinden. Das Verständnis für Karma und Reinkarnation fördert das schwesterliche/brüderliche Verständnis für einander, für den Respekt und bedingungslose Liebe für die ganze Schöpfung. Der Karma- und Reinkarnationsgedanken hat nichts zu tun mit einer bestimmten Religion oder einem "ritualisierten, institutionalisierten blinden Glauben" und wir finden diesen Gedanken nicht nur in allen Weltkulturen, sondern auch in der modernen wissenschaftlichen Reinkarnationsforschung (siehe die Webseite). Die Naturgesetze von Karma und Reinkarnation sind, wenn sie wahr sind, in allen Kulturen anwendbar und hat ihre Wirkung auf alle Menschen und Lebewesen, auf den Hindu, auf den Christen, den Moslem und den Atheisten, auf den Westler und auf den Asiaten Der Begriff Karma ist der gerne verdrängte grosse Spielverderber für alle ausbeuterischen Egoisten, Hedonisten und Kapitalisten. Ein Mensch der Karma verstanden hat, der bringt es nicht über sich, seine Mitmenschen bis zum Maximum auszubeuten und in Las Vegas an einem Abend mehrere Millionen zu verschleudern.

34. Als ein Zeichen für den Wertewandel und den Beginn eines "Zeitalters der Weisheit" soll ein weltweiter Kalenderwechsel aus der gregorianischen Zeitrechnung in den dreizehn Mondzyklus- Kalender (z.B. der Mayas) stattfinden. Wir befinden uns schon zu lange in einem falschen Rhythmus abgekoppelt von unserem Planetensystem.



Es mögen diese Forderungen einigen als unmöglich und nicht durchführbar erscheinen ... erinnern wir uns deshalb an Menschen wie Mahatma Gandhi, Martin Luther King und viele andere, die scheinbar Unmögliches geschafft haben!

Deshalb sind wir der Überzeugung, dass es sich für alle als Vorteilhaft erweisen wird. Ein solches System wird Kriege, Wirtschaftsflucht, Nord–Süd Gefälle, Terror, Arbeitslosigkeit, Drogen- und Wirtschafts-Kriminalität, Polizei- und Armeeaufrüstung praktisch überflüssig machen! Dieses System soll der ethischen Evolution, der grösstmöglichen Gewaltlosigkeit und somit der spirituellen allumfassenden Liebe dienen.

Wollen wir das? Wenn ja, so wird es uns auch gelingen! Grundsätze wie: "Geben macht seliger denn nehmen" sollen gelehrt werden, weil diese kosmische Energien in Gange setzen, welche uns auf allen Ebenen bereichern, eben auch in unserer Geisteshaltung. Die Menschheit wäre eigentlich bereit und fortgeschritten genug, um ein solches System zu realisieren, wenn sie nicht durch egoistische Profiteure in die Irre geleitet würden. Wenn wir nicht umsetzerisch aktiv werden, dann wird die Erde in einem Desaster und einem erneuten Weltkrieg brennen:

Denn, der Triumph des Bösen ist, wenn gute Menschen nichts tun! Wir wünschen uns das Kopieren und Verbreiten dieser Forderungen, sollte Dein Herz es bejahen können. Sende sie an jegliche Instanzen in allen Ländern, trage sie hinaus in die Medien, sende sie an alle, die Du kennst und liebst. Der Druck aus den Völkern soll stark werden und wachsen!

Sie können dieses Parteiprogramm als Pdf-Datei ausdrucken und weitergeben. Kontaktieren Sie uns!

Schicken Sie uns ihre Fragen, Vorschläge, Ideen, Kritiken, Korrekturlesungen usw.



Mit herzlichen Grüssen,

Die Mitglieder der Ethikpartei

Der etwas andere Think-Tank ...


"Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt!” (Markus-Evangelium 9,23)


... und wünscht ...







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